Die 5 Schlüssel für eine Veränderung des Lebensstils und die gleichzeitige Reduzierung des Diabetesrisikos

Die Ärzte
03. November 2011

Die Ärzte: Diabetesprävention: Mehr als 25 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten leiden unter Diabetes – das sind fast 10 % der Bevölkerung. Hier sind 5 Veränderungen, die Sie dabei unterstützen, nicht in dieser Statistik aufzutauchen.

Die Zahlen sind verrückt: Mehr als 25 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten leiden unter Diabetes – das sind fast 10 % der Bevölkerung.

Und es wird noch verrückter: Schon eine Veränderung des Lebensstils kann die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung an Typ-2-Diabetes um rund ein Drittel senken, wie eine neue Studie der Regierung ergab, in der Daten von über 200.000 Erwachsenen erhoben wurden. Forscher des National Institutes of Health (NIH) untersuchten, wie 5 spezielle Faktoren rund um den Lebensstil das Diabetesrisiko beeinflussten. Sie fanden heraus, dass jeder einzelne Faktor das Risiko um ca. 30 % senken kann; eine Kombination aus allen fünf kann das Risiko um bis zu 80 % senken – selbst wenn Diabetes in Ihrer Familie schon vorgekommen ist. Hier sind fünf Veränderungen, die Sie von heute an dabei unterstützen, gar nicht erst in dieser Statistik aufzutauchen:

Übergewicht loswerden.

Je mehr Fettgewebe Sie haben, desto schwieriger ist es für den Körper, Insulin korrekt zu bilden und zu verwenden. Dies kann zu einem Überschuss an Glukose im Blut führen. Adipositas ist ein Hauptrisikofaktor für Diabetes; tatsächlich lässt die Studie der NIH vermuten, dass ein gesundes Gewicht das Risiko bereits um 70 % senkt. Die guten Neuigkeiten: Mit jedem Kilo, das Sie verlieren, verbessert sich Ihre Gesundheit.

Mehr Bewegung.

Die Liste der Vorteile spricht für sich: Sport hilft bei der Abnahme von Gewicht, der Senkung des Blutzuckers und der Steigerung der Insulinsensitivität. Nehmen Sie sich mindestens 20 Minuten am Tag vor; strammes Gehen ist eine hervorragende Möglichkeit, genau wie eine Fahrradtour. Eine kürzlich erschienene Studie der University of California – Los Angeles hat ergeben, dass die Erhöhung der Muskelmasse das Diabetesrisiko genauso verringern kann. Aus diesem Grund sollten auch Aerobic-Übungen und Krafttraining zur sportlichen Routine dazugehören.

Mehr Ballaststoffe und Vollkorn essen.

Beide wirken unterstützend bei der Verbesserung des Blutzuckerspiegels und der Reduzierung des Diabetesrisikos. Zu den ballaststoffreichen Lebensmitteln zählen Obst, Gemüse, Bohnen, Nüsse und Samen. Um mehr Vollkorn zu sich zu nehmen, wählen Sie Naturreis und Vollkornnudeln. Weitere Tipps für eine gesunde Ernährung: Nehmen Sie mageres Fleisch und fettarme Milchprodukte, essen Sie mehrmals in der Woche Fisch, kochen Sie mit flüssigen Ölen anstatt mit gehärteten Fetten und essen Sie weniger Snacks und Süßigkeiten.

Nicht Rauchen.

Starke Raucher –solche, die mehr als 20 Zigaretten am Tag rauchen – haben im Vergleich zu Nichtrauchern fast ein doppelt so hohes Risiko, an Diabetes zu erkranken.

Maximal ein bis zwei alkoholische Getränke.

Für Frauen gilt ein, für Männer zwei alkoholische Getränke: Ein bisschen Alkohol schadet nicht; ein Übermaß an Alkohol führt jedoch häufig zu Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, wodurch die Insulinsekretion beeinträchtigt werden kann, was letztendlich wiederum zu Diabetes führt.